Aromatherapie

Das Wunder der Pflanzen – Heilkräfte aus der Natur – Ätherische Öle

Wir kennen sie alle und wenden sie täglich an! Ob morgens im Bad mit einem wohlriechenden Duschgel, mit Parfum oder Rasierwasser oder mittags nach dem Essen der Duft der Bohnen im frischen Kaffee, abends vielleicht ein Entspannungsbad… Sogar das Putzmittel, das Frische bringt, enthält sie… Es gibt unzählige Beispiele für die tägliche Verwendung ätherischer Öle in unserem Leben.

In der Werbung wird gerne die Formel „Bild + Duft = Erinnerung“ mit einem guten Gefühl verbunden, um ein Produkt zu vermarkten (denken Sie allein an die bekannten Sahnebonbons oder auch den berühmten Vanillepudding).

Wir würdigen heute diese zahllosen, in ihrer Wirksamkeit mannigfaltigen Lebenshelfer oft viel zu wenig. In unserer „modernen Zeit“ sind wir nicht mehr in der Lage, unseren eigenen Eindrücken und Empfindungen zu glauben, geschweige denn auf Heilwirkungen (natürlich auch der von Pflanzen) wirklich zu vertrauen. Ihr Einsatz ist leider oft mit Skepsis verbunden, denn wir brauchen heute für alles Beweise! Und doch wissen wir immer, dass uns ein bestimmter Duft in der einen oder anderen Situation gut tut und so schätzen wir ihn als unseren persönlichen Favoriten. (Oder warum wählen Sie ein bestimmtes Eau de Toilette oder Deo oder… oder… oder…?)


Über die sogenannte „Aromatherapie“ wurde viel geschrieben. Viele dieser Bücher bestätigen die Wirkweisen der ätherischen Öle. So ist z.B. bei Jean Valnet („Aroma-Therapie“, Heyne Verlag München, erstmals 1986 erschienen) nachzulesen:

„Dank der in jüngster Zeit angestellten Forschungen gibt es einfache und logische Erklärungen für die Wirkung von aromatischen Essenzen, die sie aufgrund ihrer hormonalen Bestandteile auf Körper und Geist ausüben. Zahlreiche Experimente erlauben es uns heute, alte Behandlungsmethoden, die uns bis vor kurzem eher amüsierten, zu erklären und zu begründen.“

Es ist so einfach, denn in dem Moment, in dem wir einen Duft riechen, hat er schon unser limbisches System erreicht und es werden entsprechende körpereigene Botenstoffe gebildet. Und es ist deshalb gleichzeitig einfach und genial, weil unser Gehirn dabei umgangen wird. D.h. die Wirkung erfolgt, ohne dass wir (daran) denken (müssen)!

Bei Bädern, Einreibungen, Massagen usw. erfolgt der durch das ätherische Öl ausgelöste Reiz größtenteils über unser größtes Sinnesorgan, die Haut. Die Wirkstoffe erreichen über die Haut unsere Nervenbahnen und schließlich das Blut und werden so im gesamten Körper verteilt und gelangen letztlich über diesen Weg an diejenigen Stellen in unserem Körper, an denen sie (am meisten) gebraucht werden.

Wir freuen uns, Ihnen in Zukunft verschiedene Pflanzen vorzustellen und ihre Wirkweisen auf körperlicher und seelischer Ebene genauer vorzustellen. Bitte beachten Sie jedoch dabei, dass die Wirksamkeit der ätherischen Öle wesentlich von ihrer Dosierung abhängt! So können schwache Dosierungen die gewünschte, hohe Dosierungen jedoch die gegenteilige Wirkung haben und umgekehrt. Uns geht es hier in erster Linie darum, Ihnen die einzelnen Pflanzen in kurzer Form näher zu bringen und Ihnen unterstützende Möglichkeiten aufzuzeigen, an die Sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben.

Limette

Pfefferminze

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